{"id":225,"date":"2010-01-02T15:14:19","date_gmt":"2010-01-02T15:14:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gunther-neumann.com\/?p=225"},"modified":"2015-08-30T09:20:51","modified_gmt":"2015-08-30T09:20:51","slug":"flickenteppich-fuer-pluenderer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/?p=225","title":{"rendered":"Flickenteppich f\u00fcr Pl\u00fcnderer"},"content":{"rendered":"<p>Der Kongo<\/p>\n<h3>Flickenteppich f\u00fcr Pl\u00fcnderer<\/h3>\n<p>Wiener Zeitung, Oktober 2006<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Der Kongo k\u00f6nnte das reichste Land Afrikas sein, wenn er ein halbwegs funktionierender Staat w\u00e4re. Einblicke in eine krisengesch\u00fcttelte Region.<\/strong><\/p>\n<p>Drei Millionen Tote, m\u00f6glicherweise f\u00fcnf Millionen, nach einem Jahrzehnt Krieg &#8211; hochgerechnet, nicht gez\u00e4hlt. Durch K\u00e4mpfe, Hunger, Seuchen, AIDS, Ebola, Pest, Malaria. Sozusagen ein Ruanda auf Raten. Abgehackte Glieder und CNN auf Stippvisite &#8211; Blitzlichtsequenzen aus dem &#8222;Herzen der Finsternis&#8220;. Oft h\u00f6rt man bei uns die Meinung: &#8222;<i>So sind sie halt dort unten: Wilde. Aber die Menschen vermehren sich ja dennoch, trotz Krieg und Aids. Kann also nicht so schlimm sein.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>Joseph Conrads Kongo-Roman &#8222;Das Herz der Finsternis&#8220; bezog sich nicht auf die vermeintlich Wilden vor Ort, sondern auf die Machenschaften Wei\u00dfer im Privatbesitz des belgischen K\u00f6nigs, der \u00fcber ein Reich herrschte, das hundertmal gr\u00f6\u00dfer war als sein Heimatland. Schon zuvor hatten afrikanische Mittelsm\u00e4nner, Vorg\u00e4nger heutiger Warlords, den Europ\u00e4ern Sklaven f\u00fcr Amerika verkauft. Dieselben Schiffe brachten Kolonialwaren aus der Neuen Welt nach Europa, verschifften Alkohol und Waffen, um f\u00fcr die Sklaven am Kongo zu bezahlen.<\/p>\n<h5>Weltkrieg in Afrika<\/h5>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-524\" src=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000292.jpg\" alt=\"P1000292\" width=\"461\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000292.jpg 1280w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000292-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000292-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/>Nach den blutigen Wirren der Entkolonisierung 1960 und der Ermordung des Unabh\u00e4ngigkeitshelden Patrice Lumumba hatte Mobutu Sese Seko mit westlicher Unterst\u00fctzung eine groteske Kleptokratie errichtet, nicht abstruser als Idi Amins oder Bokassas Regime, nur langlebiger. Schlie\u00dflich v\u00f6llig morsch, wurde Mobutus Herrschaft von Laurent Kabila mit ruandischer Unterst\u00fctzung 1997 beendet. Nach eineinhalb Jahren Chaos brach der Krieg, gef\u00fchrt von einer Soldateska aus einem halben Dutzend Nachbarstaaten, erst richtig aus. Die Demokratische Republik Kongo ist ein Fleckerlteppich, auf dem Pl\u00fcnderer so viele Bodensch\u00e4tze wie m\u00f6glich einsacken. &#8220; <i>Du kannst nie das Fleisch eines ganzen Elefanten essen&#8220;,<\/i> lautet ein kongolesisches Sprichwort. F\u00fcr Warlords und ihre ausl\u00e4ndischen Komplizen gibt es noch genug zu holen. Eine Handvoll Gewinner und Millionen Verlierer. Lachende Kinder, aufgewachsen im Elend, spielen Krieg, bevor sie rekrutiert werden. Milizion\u00e4re mit Sonnenbrillen, Handlanger lokaler Herrschaft, vergewaltigen, schlitzen Schwangeren die B\u00e4uche auf. Zehntausende Kindersoldaten, ihrer Jugend beraubt, eine Million Frauen vergewaltigt, oft noch als Kinder.<\/p>\n<p>Die US-Au\u00dfenministerin Albright sprach vom ersten afrikanischen Weltkrieg. Ein Gemetzel im Stil des 30-j\u00e4hrigen Krieges, der einst Europa ein Jahrhundert zur\u00fcckwarf. <a href=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000497.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-597\" src=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000497.jpg\" alt=\"P1000497\" width=\"461\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000497.jpg 1280w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000497-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000497-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><\/a>Direkte Konfrontation mit bewaffneten Gegnern wird vermieden, stattdessen die Zivilbev\u00f6lkerung terrorisiert. Landsknechte erhalten keinen Sold, leben von Pl\u00fcnderungen und Gesch\u00e4ften mit Unternehmen, die bezahlen. Der Krieg ern\u00e4hrt sich selbst. Bis Ermattung einsetzt. Das schien 2003 der Fall, als sich die Kriegsparteien auf einen Friedensschluss einigten, Macht und Sch\u00e4tze unter sich aufteilten und Wahlen vereinbarten. Die fremden Truppen zogen ab, w\u00e4hrend ihre lokalen Schergen weiter pl\u00fcndern, Mineralien, Diamanten, Gold. Organisiert und abgewickelt von afrikanischen Gener\u00e4len, libanesischen H\u00e4ndlern, westlichen Paten, die, diskreter als in Kolonialzeiten, im Hintergrund bleiben.<\/p>\n<p>Coltan, unentbehrlich f\u00fcr die Computerindustrie, wurde zum Symbol, wie ein Grundstoff den Krieg anheizt. Regionale Hauptprofiteure waren Uganda und Ruanda, dessen Armee den Ostkongo eroberte und zum weltgr\u00f6\u00dften Coltan-Exporteur aufstieg. W\u00e4re er ein halbwegs funktionierender Staat, k\u00f6nnte der Kongo das reichste Land Afrikas sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-526\" src=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000309.jpg\" alt=\"P1000309\" width=\"461\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000309.jpg 1280w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000309-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000309-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/>Die UNO kam, verschrieb zun\u00e4chst Aspirin, w\u00e4hrend rundum Metastasen wucherten, \u00fcberlie\u00df 2003 einen Teil der blutigen Sache der &#8222;Operation Artemis&#8220; der eben neu gebildeten EU-Milit\u00e4rstreitmacht Eufor. Artemis, die vierbr\u00fcstige, jungfr\u00e4uliche wie fruchtbare G\u00f6ttin, J\u00e4gerin, Herrin der Tiere &#8211; ein origineller Name. Die EU durfte ihre gemeinsame Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik milit\u00e4risch erproben. Die dreimonatige Mission wurde von Strategen als Erfolg und Vorbild f\u00fcr k\u00fcnftige EU-Interventionen bewertet. Milit\u00e4rische Intervention aus humanit\u00e4rer Verantwortung und \u00f6konomischem Eigeninteresse.<\/p>\n<p>Monuc, die Mission der UNO im Kongo, hat heute mit fast 20.000 Mann die gr\u00f6\u00dfte UN-Pr\u00e4senz weltweit. Nach fr\u00fcheren Skandalen (mit sexuellem Missbrauch Minderj\u00e4hriger) ist die Monuc mittlerweile straffer gef\u00fchrt, ihr Ruf hat sich deutlich gebessert. Bei der Organisation der nunmehrigen Wahlen war sie nicht wegzudenken, wof\u00fcr die EU gut die H\u00e4lfte der Kosten von 350 Millionen Euro \u00fcbernommen hat. Das Material f\u00fcr 50.000 Wahlb\u00fcros (Wahlzettel, Lampen, Kugelschreiber, Plastiktische) wurde aus S\u00fcdafrika eingeflogen.<\/p>\n<h5>Favorit Kabila<\/h5>\n<p>Die erste Runde der Wahlen am 30. Juli verlief erstaunlich gut und transparent ab. Angesichts fehlender staatlicher Verwaltung und eines inexistenten Transportwesens (600 km asphaltierter Strassen f\u00fcr ein Land, das 28mal so gro\u00df ist wie \u00d6sterreich) ein Wunder, das durch UNO-Logistik und den engagierten Einsatz von 300.000 lokalen Wahlhelfern m\u00f6glich wurde. Von 31 Pr\u00e4sidentschaftskandidaten kamen zwei in die Stichwahl am 29. Oktober.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-531\" src=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000396.jpg\" alt=\"P1000396\" width=\"461\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000396.jpg 1280w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000396-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000396-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/>Joseph Kabila, der 35-j\u00e4hrige Sohn des 2001 ermordeten Laurent Kabila, ist Pr\u00e4sident einer \u00dcbergangsregierung mit vier Vizepr\u00e4sidenten und rund 70 Ministern. Aus dem S\u00fcdosten Kongos stammend und dort als Friedensbringer popul\u00e4r, hat Kabila in der ersten Runde die absolute Mehrheit knapp verfehlt, die er aber in der zweiten sicherlich schaffen wird. Sein Herausforderer, Milizenf\u00fchrer Jean-Pierre Bemba, kam auf 20 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p>Ein vergleichsweise musterg\u00fcltiger Wahlprozess ist noch keine moralische Widerauferstehung eines Landes, das seit zwei Generationen nur eine Richtung kennt: abw\u00e4rts. Saubere Polizeikr\u00e4fte, Verwaltungsstrukturen, ein effizientes Justizsystem, politische Kultur: das alles sind illusion\u00e4re Schlagworte f\u00fcr eine immer noch tief im magischen Denken verhaftete Gesellschaft, zudem gepr\u00e4gt von einem Jahrhundert Kolonialismus, Inkompetenz und Auspl\u00fcnderung.<\/p>\n<p>Die westlichen Regierungen setzen auf den programmierten Wahlsieger Kabila, wof\u00fcr dieser sich bereits mit umfangreichen Bergbaukonzessionen dankbar erwies. Die Privatisierung der ineffizienten Staatswirtschaft ist dringend n\u00f6tig. Allerdings zahlten die ausl\u00e4ndischen Unternehmen oft nur einmal Lizenzgeb\u00fchren von wenigen Millionen Euro in die leere Staatskassa, Bestechung nicht mitgerechnet. Der emp\u00f6rte Aufschrei von Opposition und NGOs verhallte. Kongo verf\u00fcgt allein bei Kupfer und Kobalt \u00fcber Reserven im Wert von Hunderten Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Die Auspl\u00fcnderung geht weiter, nunmehr auf legalistischer Basis. Die Unterlegenen der ersten Wahlrunde, Dutzende von Minister und Rebellenchefs wollen ihre Pfr\u00fcnde in die neuen Zeiten der Demokratie retten. Im Vorfeld des zweiten Wahlgangs \u00fcbertrumpfen sich die Kontrahenten mit Drohgeb\u00e4rden. Weder Kabilas Pr\u00e4sidentengarde noch Bembas Milizen wurden reduziert oder gar entwaffnet.<\/p>\n<h5>Reform der UNO<\/h5>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000371.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-601\" src=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000371.jpg\" alt=\"P1000371\" width=\"461\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000371.jpg 1280w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000371-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/P1000371-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><\/a>Das UNO- und das neuerliche Eufor-Engagement k\u00f6nnten erfolgreich sein, wenn es sich als wirksame Alternative zu den Milit\u00e4raktionen einer Hegemonialmacht erweist, die in einem globalen Bedrohungsszenarium L\u00e4nder (Somalia, Afghanistan, Irak) umkrempeln und B\u00f6sewichte (Aidid, Osama bin Laden) verhaften will, die Rebellenhochburgen st\u00fcrmt (Fallujah) oder, wie auch Russland, ihre Einflusssph\u00e4re mit \u00f6konomischer und milit\u00e4rischer Gewalt wiederherzustellen sucht. Unz\u00e4hlige Thinktanks in Europa und weltweit setzen sich mit den \u201eNeuen Kriegen\u201c auseinander. Milit\u00e4rische L\u00f6sungsans\u00e4tze \u00fcberwiegen nach wie vor. Die Hauptursachen f\u00fcr das Anhalten bewaffneter Konflikte werden wohl erw\u00e4hnt, aber oftmals ignoriert. Trotz \u00f6konomischer Analysen ist die internationale Gemeinschaft erst z\u00f6gerlich bereit, strukturell gegen die Triebfedern neuer Kriege vorzugehen. Reicht\u00fcmer werden im industriellen Norden akkumuliert, w\u00e4hrend sich dort, wo sie entstehen bzw. abgebaut werden, Elend und Unsicherheit ausbreiten. Den Bedeutungsverlust, den Industriestaaten durch den R\u00fcckzug aus sozialen Bereichen und der Grundversorgung sowie durch den Machtverlust an multinationale Wirtschaftsunternehmen sp\u00fcren, versuchen sie durch verst\u00e4rktes milit\u00e4risches Engagement in Asien und Afrika wettzumachen. Soziale Sicherheit zu Hause sinkt, strukturelle Gewalt (Stichwort Pariser Vorst\u00e4dte) nimmt zu, und unter dem Schlagwort \u201eSicherheit\u201c wird milit\u00e4risch Au\u00dfenpolitik betrieben, w\u00e4hrend global wirtschaftliche Rivalit\u00e4t, Verschuldung und Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me anschwellen.<\/p>\n<p>Die globalisierte Welt r\u00fcckt virtuell zusammen und driftet dabei asymmetrisch auseinander. Territorialsicherheit allein ist angesichts von Terror \u00fcberholt.\u00a0 Eine Reform der UNO und ihre Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Akteuren ist dringend notwendig: nicht nur mit lokalen und internationalen NGO\u2018s im traditionellen Sinn, sondern etwa auch mit einer <em>Bill &amp; Melinda Gates-Stiftung<\/em>, die mit einem der Weltgesundheitsorganisation WHO vergleichbaren Budget, aber nur wenigen Hundert Angestellten wichtige Basisprojekte finanziert. Die EU und damit auch \u00d6sterreich haben Entwicklung, Demokratief\u00f6rderung und Menschenrechte in einen erweiterten Sicherheitsbegriff und in die Entwicklungs-Zusammenarbeit aufgenommen. Eine kooperative Au\u00dfenpolitik, eine reformierte UNO, Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Akteuren statt korrupten Regimes sind in jedem Fall nicht humanit\u00e4res Gew\u00e4sch, sondern ein Gebot des 21. Jahrhunderts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kongo Flickenteppich f\u00fcr Pl\u00fcnderer Wiener Zeitung, Oktober 2006<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/225"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=225"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/225\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1434,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/225\/revisions\/1434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}