{"id":264,"date":"2013-12-07T00:00:38","date_gmt":"2013-12-07T00:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gunther-neumann.com\/?p=264"},"modified":"2015-03-01T21:44:13","modified_gmt":"2015-03-01T21:44:13","slug":"vergessen-als-monolog-verzeihen-als-dialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/?p=264","title":{"rendered":"Vergessen als Monolog, Verzeihen als Dialog"},"content":{"rendered":"<p>Vosganian: Nur Wut und Hass erheben die Stimme<\/p>\n<h3>Vergessen als Monolog, Verzeihen als Dialog<\/h3>\n<p>Glanz &amp; Elend, Dezember 2013<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h5><strong>Man kann nicht gleichzeitig vergessen und vergeben.<\/strong><\/h5>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-454\" src=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09134.jpg\" alt=\"DSC09134\" width=\"560\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09134.jpg 2592w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09134-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09134-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/>Varujan Vosganian hat mit dem \u00bbBuch des Fl\u00fcsterns\u00ab nicht nur dem armenischen Volk, sondern Millionen Geschundenen und Vertriebenen des 20. Jahrhunderts eine so gewaltige wie vers\u00f6hnliche Stimme gegeben.<br \/>\nArmenien klingt oft wie das Synonym f\u00fcr f\u00fcr Trag\u00f6dien von Erdbeben, Fremdherrschaft, Kriegen, Massakern, von Massenexodus bis V\u00f6lkermord. Hajastan, wie das Land in seiner Sprache hei\u00dft, macht dem Volk Israel den Rang als meist gepr\u00fcftes Volk Gottes streitig &#8211; und ist doch seinem christlichen, launischen Gott durch alle Pr\u00fcfungen treu geblieben.<\/p>\n<p>Fl\u00fcstern kann zaghafte Vertrautheit bedeuten, Intimit\u00e4t, Liebe, weil zwei Menschen, die sich nahe sind, nicht schreien m\u00fcssen. Allzu oft steckt im Fl\u00fcstern aber begr\u00fcndete Angst vor Verrat und Verfolgung.<br \/>\n\u00bbIch bin vor allem das, was ich nicht vollenden konnte.\u00ab Was f\u00fcr ein erster Satz f\u00fcr die folgenden 500 geraunten, geklagten, gelebten Seiten eines Romans. Wo soll man ansetzen? Bei der Sprache, die den Leser mit dem ersten Satz in Bann schl\u00e4gt? Beim Sog von Bilder und Figuren, der Magie, mit dem es in die Labyrinthe der Geschichte einer Familie und eines Volkes zieht?<\/p>\n<p>Der Erz\u00e4hlstrom des \u00bbBuch des Fl\u00fcstern\u00ab beginnt als melancholische Schilderung im Armenierviertel von Foc\u015fani in der rum\u00e4nischen Moldau-Provinz, wo der Autor aufwuchs, einem Dorf als sprichw\u00f6rtlicher Nussschale der Welt. Ich spielte unter dem Tisch im Hof, wenn die Alten erz\u00e4hlten, hei\u00dft es bald. \u00bbSchickt das Kind hier weg\u00ab, sagte manchmal eine der Tanten.\u00ab \u00bbLass es da, sagte Gro\u00dfvater. Immer bleibt einer \u00fcbrig, der erz\u00e4hlt. Vielleicht wird gerade er einmal der Erz\u00e4hler sein.\u00ab<br \/>\nJenes Kind unter dem Nussbaum also ist der Erz\u00e4hler des Schicksals einer Familie, eines Volkes, von Menschen, die manchmal als H\u00e4ndler freiwillig Kosmopoliten waren und es zu Wohlstand und Ansehen gebracht hatten. Oft aber war die Migration h\u00f6chst unfreiwillig. \u00bbMeine Gro\u00dfv\u00e4ter haben aus ihrem Jahrhundert blo\u00df verstanden, wie schwer es ist, in der gleichen Erde zu sterben, aus der man geboren wurde.\u00ab<\/p>\n<p>An den Quellen von Arax, Euphrat und Tigris wurde der biblische Garten Eden angesiedelt. Am Ararat soll Noahs Arche gestrandet sein. Die Grenzen Armeniens wurden schon \u00fcber die Jahrhunderte verschoben, das Volk vertrieben und an den Rand der Ausl\u00f6schung gebracht. Ein Geschichtsatlas ben\u00f6tigt 60 Karten, um die zahllosen historischen Wechsel darzustellen, vom \u00e4u\u00dfersten Rand Europas \u00fcber den zerkl\u00fcfteten Kaukasus, ans Mittelmeer und nach Syrien, durchkreuzt von den alten Handelsrouten zwischen Morgen- und Abendland. Armenien hat babylonische, r\u00f6mische, byzantinische Heerf\u00fchrer, arabische Kalifen, mongolische Khans, persische, osmanische und zuletzt die sowjetische Herrschaft \u00fcberdauert. Nur der 5130 Meter hohe, eisbedeckte Berg Ararat blieb eine Konstante, Bezugspunkt der Diaspora und kollektives Symbol armenischer Identit\u00e4t.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-465\" src=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09148.jpg\" alt=\"DSC09148\" width=\"560\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09148.jpg 2592w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09148-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gunther-neumann.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC09148-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/>Der kleine Armenierjunge in der rum\u00e4nischen Diaspora h\u00f6rt Geschichten in einer rauen, an Klagemelodien erinnernden Sprache, die ab und an zum Fl\u00fcstern wird. Ein Kind, das bereits gro\u00df geboren wurde, wegen der vielstimmigen Geschichten und der Geschichte seines Volkes. Ein Heranwachsender, der die Ger\u00fcche der Menschen atmet, ihrer Gewohnheiten, die Traditionen der in alle Winde zerstreuten oder ausgel\u00f6schten Vorfahren. Soll man also bei den Ger\u00fcchen ansetzen? Hundert Leben kann ein Buch allein \u00fcber Aromen erz\u00e4hlen, vom Kaffee unter dem Nussbaum im Garten der Kindheit, der Speisekammer der Gro\u00dfmutter, dem Wandschrank mit den modrigen Kleidern \u00fcber die kindlichen Verstecke bis zu den Erz\u00e4hlungen \u00fcber Morast der sibirischen Steppe oder den Staub einer m\u00f6rderischen W\u00fcste, jener arabischen \u00d6dnis um Deir-ez-Zor, die f\u00fcr eine Million Armenier den Abstieg ins Inferno bedeutete.<\/p>\n<p>Der Erz\u00e4hler sch\u00f6pft f\u00fcr die Durchquerung der Danteschen H\u00f6llenkreise aus der Wirklichkeit des Genozids von 1915 und vermittelt mit poetischer Kraft, doch ohne Predigt, ohne Pathos, im Gegenteil: gerade hier wird sein Erz\u00e4hlduktus zu einer lapidaren Litanei, die ihre Kraft aus dem mechanischen Rhythmus gewinnt. Deir ez-Zor, der Ort des Grauens am Euphrat, liegt absurderweise am Rande des biblischen Paradieses von Adam und Eva, oder vielmehr von Kain und Abel. Die Deportation wird zum Sinnbild der wiederholten Vertreibung der Menschen aus dem Garten Eden.<br \/>\nDer Ich-Erz\u00e4hler selbst bleibt im Hintergrund, ist Chronist der Ereignisse, der oft grausamen Details und der Dutzenden Schicksale. Vosganians Schreiben ist eine Beschw\u00f6rung der Toten, sowie der \u00c4ngste und Schmerzen der \u00dcberlebenden, die von den Stimmen und Bildern der Verhungerten und Erschlagenen heimgesucht werden.<\/p>\n<p>Geschichte schreiben meist die Sieger. Vosganian erz\u00e4hlt von jenen, die Geschichte erleiden, von ihrem Beharren, weiterzuleben, auch wenn es nichts mehr zu hoffen gibt. Hei\u00dft es manchmal zu Beginn eines Romans, \u00bballe Personen, Schaupl\u00e4tze, Ereignisse und Handlungen sind frei erfunden,\u00ab so sagt Vosganian: \u00bbIch habe nichts erfunden. Leid muss nicht durch Imagination vermehrt werden. Ohne den Beweggrund der unerbittlichen Realit\u00e4t h\u00e4tte ich nicht gewagt, dar\u00fcber zu schreiben.\u00ab Setrak, der eine Gro\u00dfvater des Erz\u00e4hlers, verk\u00f6rpert die absurden Stationen eines einzigen Lebens, das sich jeder Logik verschlie\u00dft: Als Kind von seiner Mutter f\u00fcr ein S\u00e4ckchen Mehl verkauft, damit zumindest ihre Tochter, seine Schwester durchkommen kann, wird er entrechtet, versklavt, rekrutiert \u2013 und \u00fcberlebt schlie\u00dflich. Garabet, der andere Gro\u00dfvater, personifiziert das Ged\u00e4chtnis und die Weisheit vieler Generationen.<\/p>\n<p>Armenische Geschichten sind selten von einer ersprie\u00dflichen Art. Mit der Berufung eines antiken Rhapsoden, der Poesie eines orientalischen Geschichtenerz\u00e4hlers, dem Schmerz eines Psalmens\u00e4ngers und der N\u00fcchternheit eines europ\u00e4ischen Romanciers zieht uns der Autor mit epischer Kraft in ein Geflecht von Einzelschicksalen voll Abgr\u00fcnden, Verrat, Vorteilsnahme und Verstrickung in totalit\u00e4re Systeme. Er erweckt wie spielerisch Charaktere, die bei einem mittelm\u00e4\u00dfigen Schreiber schwarz-wei\u00df-gezeichnete Figuren hervorgebracht h\u00e4tten. Er zieht sprachm\u00e4chtig literarische Register, manchmal tieftraurig, tragikomisch, verst\u00f6rend oder, wenn die Intensit\u00e4t allzu qu\u00e4lend wird, unsentimental lakonisch, heiter oder ironisch. Erinnerungsf\u00e4den aus K\u00fcche und Kriegen, Kultur, Religion und Barbarei, Liebe und Verrat werden zu einem Teppich, einem Werk von phantastischem Realismus.<br \/>\nVosganian hat eine fast altmodisch-magische Art des Erz\u00e4hlens. Ohne die Geschichte in sinnlichen Metaphern zu ersticken, w\u00e4hlt er starke Bilder, wie jenes von sterbenden Pferden auf einem von Siegern und Besiegten verlassenen Schlachtfeld. Der einzige Sieg der benutzten Tiere w\u00e4re das \u00dcberleben \u2013 was nur ohne Krieg m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Literarische Vergleiche dr\u00e4ngen sich auf, etwa mit \u00bbHundert Jahre Einsamkeit\u00ab des Nobelpreistr\u00e4gers Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez. Auch Phrasen werden f\u00fcr das 2009 in Rum\u00e4nien erschienene, bereits vielfach \u00fcbersetzten und nun von Ernest Wichner \u2013 dem aus dem Banat stammenden Leiter des Literaturhauses Berlin &#8211; hervorragend ins Deutsche \u00fcbertragene Buch bem\u00fcht: Ein monumentales Werk, ein epochaler Roman. Hundert Jahre nach dem V\u00f6lkermord, 80 Jahre nach den \u00bbVierzig Tagen des Musa Dagh\u00ab ist das \u00bbBuch des Fl\u00fcsterns\u00ab nun im\u00a0 gleichen Verlag erschienen wie einst Franz Werfels Roman, der den V\u00f6lkermord an den Armeniern erstmals literarisch verarbeitete.<\/p>\n<p>Doch das Buch ist noch mehr. F\u00fcr den in seiner Heimat Rum\u00e4nien umstrittenen Politiker Vosganian steht die armenische Diaspora stellvertretend f\u00fcr alle Abermillionen \u00bbNansenianer\u00ab, die mit einem Nansen-Pa\u00df ausgestatteten Vertriebenen, auch f\u00fcr alle geschundenen Menschen und V\u00f6lker des in dieser Hinsicht unseligen Jahrhunderts der Ideologien als Machtmittel, der Weltkriege, Vertreibungen, Konzentrationslager, der anonymen Massengr\u00e4ber. Vielleicht hat jenes \u00bbkurze 20. Jahrhundert\u00ab, wie im Einnerungsjahr 2014 noch \u00f6fter zu h\u00f6ren sein wird, nicht 1914 begonnen, sondern 1915, mit dem Genozid an den Armeniern. Und vielleicht hat es nicht 1989 geendet, sondern 1994, mit dem V\u00f6lkermord in Ruanda. Dass wir allerdings mit Francis Fukujamas oft missverstandenem Diktum vom \u00bbEnde der Geschichte\u00ab dieses Ende nicht erreicht haben, wissen wir l\u00e4ngst. Zuletzt sind im Syrien-Krieg wieder 20 000 Armenier aus Aleppo nach Eriwan gefl\u00fcchtet.<\/p>\n<p>Wie also wird Geschichte weiter gegeben? Wie pr\u00e4gt sie uns? Wer verteidigt die Zukunft der \u00dcberlebenden aller Seiten gegen die Macht der durchaus unterschiedlich wahrgenommenen Vergangenheiten? Armenier sind besessen von Geschichte, von einstiger Gr\u00f6\u00dfe und biblischen Heimsuchungen. Die Bandbreite k\u00f6nne nur Kultur beschreiben, betont Vosganian. Es g\u00e4be keine gro\u00dfe oder kleine Kultur, nur bekannte oder unbekannte. Messen kann man sie weniger an einer imaginierten H\u00f6he als an ihrer Tiefe, wie einen Brunnen.<\/p>\n<p>War der Autor in der Schilderung einer Familie, eines Volkes ja einer Epoche zu ambitioniert? Bricht die Poesie unter der Last der Botschaften zusammen? Nein. Es ist ein Roman, der auch von den drei Wegen des Umgangs mit Unrecht erz\u00e4hlt: Erstens von der Rache, etwa der Operation Nemesis in den zwanziger Jahren. Zweitens vom Vergessen, und schlie\u00dflich von der Vergebung. In der Rache gibt es keine sinnvolle Arithmetik. Zwei Tote gegen zwei Tote ergeben nicht hochgerechnet Null, sondern Vier, meint der Autor. Vergessen ist ein Monolog, Vergebung dagegen ist ein Dialog. Dieses Verzeihen verlange die meiste Verantwortung. Aber daf\u00fcr brauche es Akzeptanz.<\/p>\n<p>Zwischen Opferstatus und Gr\u00f6\u00dfenwahn fehlt allen davon \u00bbBetroffenen\u00ab der Weltgeschichte das Verst\u00e4ndnis, selbst auch T\u00e4ter zu sein \u2013 den Armeniern etwa im Falle des Konfliktes mit Aserbaidschan um Bergkarabach. Selbst die T\u00fcrkei sieht sich als Opfer in historischer Kontinuit\u00e4t. Jungt\u00fcrken hatten einen homogenen Nationalstaat angestrebt. Armenier, Griechen, Slawen und sp\u00e4ter Kurden wurden als Werkzeuge des Westens angesehen, um selbst den Kern der t\u00fcrkischen Nation &#8211; Anatolien &#8211; zu zerst\u00fcckeln. \u00bbTragische Ereignisse im Zuge des Ersten Weltkriegs\u00ab ist das Maximum an Eingest\u00e4ndnis der offiziellen T\u00fcrkei zum Tabu V\u00f6lkermord, der zielbewussten Zerst\u00f6rung einer ethnischen oder religi\u00f6sen Gruppe wie eben der Armenier. Mit welchem Aufwand der Staat seine angesichts aller Dokumente absurde Position vertritt, ist schwer nachzuvollziehen.<\/p>\n<p>Zwei Millionen Armenier lebten vor hundert Jahren im Osmanischen Reich. In T\u00fcrkisch-Armenien gibt es heute \u00fcberhaupt keine mehr. 70.000 harren in Istanbul aus, sitzen nach dem Mord am Publizisten Hrant Dink im Januar 2007 auf gepackten Koffern. Mit diesem Fanal endet auch das Buch des Fl\u00fcsterns.<\/p>\n<p>Literatur sollte keine moralische Botschaft zum Ziel haben. Was nach 500 Seiten bleibt, ist aber doch eine Erkenntnis: Wir haben all die Kriege, Massaker, Gr\u00e4uel \u00fcberlebt, wir Armenier, Europ\u00e4er, Menschen. Und wir haben nun die Pflicht, menschlich zu sein, trotz oder gerade wegen all dem, was wir erduldet und einander angetan haben. Nur wenn wir dar\u00fcber sprechen, haben diese Opfer der Geschichte einen Sinn und lassen hoffen, dass\u00a0 eine Wiederholung des Unrechts ausgeschlossen ist.<\/p>\n<p>\u00bbMan kann nicht gleichzeitig vergessen und vergeben.\u00ab Der Aufbau von Vertrauen braucht Ruhe. Und verlangt manchmal Fl\u00fcstern. Nur Wut und Hass erheben die Stimme.<\/p>\n<p>ISBN 978-3-552-05646-6<br \/>\nZsolnay Verlag 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vosganian: Nur Wut und Hass erheben die Stimme Vergessen als Monolog, Verzeihen als Dialog Glanz &amp; Elend, Dezember 2013<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/264"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=264"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/264\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1169,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/264\/revisions\/1169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gunther-neumann.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}